Ich glaube ich muß wieer anfangen zu schreiben um meine Gedanken zu ordnen.
Zu viel ist in letzter Zeit los.
Es gibt da einen Menschen, der sitzt in Freiburg, hatte noch nie eine wirkliche Beziehung zu einer Frau und wiegt 130 kg. Also in jeder Beziehung weit weg.
Aber ich mag ihn - Warum mag ich ihn?
Ich frage mich :
Habe ich zugelassen ihn zu mögen, weil ich dachte, das es mir nicht wehtun würde wenn ich ihn wieder verliere - so wie ich noch jeden dieser neun Bekanntschaften wieder verloren habe?
Habe ich zugelassen ihn zu mögen, weil ich dachte den verliere ich nicht, der ist so dankbar wenn du dich mit ihm beschäftigst, der macht keine Faxen?
oder
Habe ich zugelassen Ihn zu mögen, weil ich ihn einfach mag und er einfach ein netter Mensch ist und weil er es ernst meint ?
Witziger Weise glaube ich alle 3 Thesen stimmen. Er ist ein netter Kerl - und er meint ernst was er sagt, aber die beiden ersten Punkte stimmen auch. Ich dachte, ich bekomme"gefahrlos" was ich brauche.
Aber die Rechnung geht nicht auf. Erstens bekomme ich icht was ich brauche. Zweitens schäme ich mich das ich es brauche und drittens schäme ich mich schon so tief gesunken zu sein - so berechnend geworden zu sein - dass ich so handele.
Als Strafe sitze ich hier und warte darauf, ob nach unserem gestrigen Telefongespräch die Guten-Morgen-SMS kommt.
Und dabei habe ich einen trockenen Mund, bin aufgeregt und habe ganz einfach Angst, dass die sms nicht kommt und ich mal wieder was verarbeiten muß.
Es kostet mich unendlich Kraft und ich weiß ich muß mit all diesen Bekanntschaften aufhören. Sie enden - aus den verschiedensten Gründen - aber eben unweigerlich . Und jedesmal kostet es mich Nerven und Kraft.
Und dieses mal noch ein wenig mehr als sonst.
Ich hasse das alles -