Denken
Jul 25th 2009, 05:32 AMich denke oft hin und her was kommen wird und was war usw.
Ein Freund, Thomas, hat mir gesagt (er wurde auch gerade geschieden) er hätte keine konkreten Erwartungen an die Zukunft, er wüsste nur einfach welchen Zustand er einmal haben will. Für sich selbst und in einer neue Partnerschaft.
Da er dafür aber keine Zeitvorgabe hat und auch sonst keinen Zwang sei er völlig offen und könne auch neue Leute ganz entspannt kennenlernen.
Er lebt nach dem Motto - wenn etwas sein soll dann wird es sich fügen und wenn es sich nicht fügt, dann soll es nicht sein.
Ich entgegnete, dann könnte man sich ja hinsetzen , die Hände in den Schoß legen und nichts tun - ja man müßte geradezu so handeln. Denn jedes eigene Agieren in einer Sache würde ja den natürlichen Lauf der Dinge beeinflussen.
Mein Freund sah das nicht so. Klar würde er handeln, so wie er eben denkt, dass es richtig wäre und so wie es ihn drängt es zu tun, Aber wenn es sich dann eben nicht fügt, dann hadert er nicht, fragt sich nicht ob er was falsch gemacht hat oder ob sich durch ein Gespräch noch was klären liese.
Das ist ein Teil, den ich übernehmen müßte. Ich denke nämlich immer es würde an mir liegen wenn etwas zwischenmenschlich nicht klappt. Ich frage mich dann ob ich dies oder jenes anders interpretieren kann oder ob ein Missverständnis vorliegt oder oder oder
Und kann den Dingen dadurch nicht ihren Lauf lassen sondern versuche, oft holzhammermäßig, ein Klärung herbeizuführen,.
Aber erstens gibt es in fast allen Fällen nichts zu klären ( was mich immer wieder total überrascht) und in den wenigen Restfällen ist es zu früh um was zu klären.
Warum schreibe ich das alles?
Weil es natürlich einen konkreten Anlass gibt . Es gibt jemanden um den ich mir Gedanken mache. Aber diesmal will ich das Thomassystem anwenden.
Wenn es klappt klappts - wenn nicht dann nicht.
